Aktuelles



10.11.2019

In letzter Zeit häufen sich wieder die Katzen-Notfälle und darum sind unsere Pflegestellen zur Zeit alle belegt. Auch wir selber können keine Tiere mehr aufnehmen.
Darum suchen wir dringend Menschen, die bereit sind, ein Kätzchen/Katerchen für eine Übergangszeit bei sich aufzunehmen, bis es vermittelt werden kann.
 
Für unsere Hilfsaktionen, die wir tagtäglich leisten, brauchen wir ebenso dringend finanzielle Unterstützung - bitte scheuen Sie sich nicht, auch einen kleinen Betrag zu überweisen. Jede Spende hilft und kommt den Tieren zu Gute.
 
Hier unsere Bankverbindung:
 
Sparkasse Detmold-Paderborn
Blz.: 47650130
Konto-Nr. 46255329
IBAN: DE 56 4765 0130 0046 2553 29


14.09.2019

Am 31.8.2019 hat die Bürgerinitiative “Schliefanlage schließen” und unser Lagenser Tierschutzverein “Unsere Hände für viele Pfoten e.V.” eine Demonstration in Voßheide, mit Zug zur Schliefenanlage und dortiger Kundgebung, veranstaltet.

Mit kräftiger Unterstützung von großen Teilen der Voßheider Bürger haben wir - mal wieder! - auf das Leiden der Füchse in der dienstältesten Schliefenanlage aufmerksam gemacht.

Wir geben keinesfalls auf und danken allen Unterstützer/innen und der Presse!

Die Presse:

02.09.2019
Lippische Landeszeitung

Gegner der Schliefenanlage machen mobil

Demonstration: 120 Tierschützer protestieren in Voßheide gegen das Areal. Die Organisatoren versuchen seit mehr als zwei Jahren, die Füchse aus der Anlage zu befreien. Nun drohen sie mit einer Anzeige wegen Tierquälerei


Lemgo-Voßheide (ne). Dass es ihnen wirklich ernst ist, haben viele Bürger am Samstag mit einer großen Demonstration gezeigt. Ihr Ziel: eine Schließung der Schliefenanlage im Lemgoer Ortsteil Voßheide. Auch Tierschutzorganisationen und eine Bürgerinitiative meinen: Hier soll kein Tier leiden müssen.

Die Organisatoren staunten nicht schlecht, als sich auf dem Dorfplatz 120 Demonstranten einfanden. Angekündigt hatten sich etwa 60. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Die Schliefenanlage auf dem Vereinsgelände des Teckel-Klubs soll endlich geschlossen werden, und die zwei Füchse an einen guten Platz in einem Wildpark gebracht werden.
Zwei zweijährige Fuchsda-men, Fähen genannt, lebten auf dem Vereinsgelände, ein Stück abseits der Straße in einer Zwingeranlage, die gerade den Mindestanforderungen entspreche und würden zu Ausbildungszwecken der Dackel missbraucht, erklärte Tierschützerin Michaela Latzel.
Ihr Verein „Unsere Hände für viele Pfoten“, mit Marianne Rautenberg als Vorsitzender, war es auch, der kurz nach Bekanntwerden der Existenz der Anlage Anzeige beim Kreisveterinäramt stellte. „Im Jahr 2016 wurde uns erstmals bewusst, dass der Teckel-Klub eine neunjährige Fähe auf seinem Vereinsgelände in der unmittelbaren Nachbarschaft hält.

„Die Chancen, dass diese Anlage aus tierschutzrechtlichen Gründen geschlossen werden muss, standen 2016 noch deutlich besser als heute“, sagte Latzel. „Mittlerweile haben sich die Gesetze geändert und das Tierschutzgesetz, das solche Hetzjagden verbietet und das Jagdgesetz, das die Jagden nun wieder erlaubt, können nebeneinander bestehen, fügte sie hinzu.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, zogen viele Menschen auf die Straßen. Mit dabei auch sehr viele Anwohner, die vor drei Jahren schockiert feststellen mussten, dass ihr Heimatort eine solche Anlage beherbergt. Lautstark lehnten sie es ab, dass die sensiblen Tiere für Trainingszwecke ausgenutzt würden. Füchse gehörten in die freie Natur und nicht in eine Zwingeranlage. Eine beim Landrat eingereichte Petition mit 18.000 Unterschriften (die LZ berichtete) sorgte auch für einigen Redebedarf.

„Je nach Ausgang der Gespräche werde im nächsten Schritt eine Anzeige gegen den Betreiber wegen Tierquälerei gestellt“, kündigte Michaela Latzel an.


Demonstrationszug: Viele Bürger fordern lautstark und auf Transparenten die Schließung der Schliefenanlage.    
FOTO: NICOLE ELLERBRAKE

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05.09.2019

Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben

Demonstration gegen Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide

Veröffentlicht am 05.09.2019 von Britta Petercord

Tierschützer haben im Rahmen das sofortige Schließen der Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide gefordert. Nach Ansicht der Demonstranten handelt es sich um Tierquälerei.

Mit Transparenten und Plakaten zogen die Demonstranten am Samstag vom Dorfplatz in Lemgo-Voßheide zur 1,5 km entfernten Schliefenanlage. Bild: Petercord

In Schliefenanlagen lässt sich die jagdliche Brauchbarkeit von Hunden (Teckel, Terrier) für die sogenannte Baujagd ermitteln, indem dort baulich und mittels lebender Füchse die Verhältnisse in einem Fuchsbau simuliert werden. Ein direkter Kontakt zwischen Hund und Fuchs besteht jedoch nicht.

Seit gut zwei Jahren richtet sich der Protest von Tierschützern gegen genau so eine Anlage in Lemgo-Voßheide, Kreis Lippe. So auch am Samstag vergangener Woche, wo rund 120 Tierschützer im Rahmen einer Demonstration und Kundgebung das sofortige Schließen der dortigen Schliefenanlage, in der zwei Füchse gehalten werden, forderten.

"Haltung weder optimal noch artgerecht"

Initiatoren der Demonstration waren die im ­November 2018 gegründete Bürgerinitiative „Schliefanlagen schließen“ und der Lagenser Tierschutzverein „Unsere Hände für viele Pfoten“. Nach Ansicht der Demonstranten handelt es sich um Tierquälerei. „Die Haltung der zwei Füchse ist weder optimal noch annähernd artgerecht“, so Michaela Latzel, Sprecherin für Öffentlichkeit im Lagenser Verein. Bei der Kundgebung vor der Schliefenanlage forderten die Tierschützer den Kreis Lippe erneut auf, die Schliefenanlage in Voßheide sofort zu schließen. Bereits Ende 2018 hatten Tierschützer mehr als 18. 000 Unterschriften gegen die Schliefenanlage gesammelt und Lippes Landrat überreicht. Sollte der Kreis dazu nicht in der Lage sein, werde der Tierschutzverein zusammen mit einer namhaften Tierschutzorganisation den Betreiberverein der Schliefenanlage in Voßheide anzeigen. „Wir geben nicht eher Ruhe, bis die Anlage geschlossen ist“, so der Tenor.

Weitere Forderungen

Die Vorstellungen der Tierschützer gehen aber noch deutlich weiter. So fordern sie das sofortige Schließen aller in Deutschland betriebenen Schliefenanlagen. Zudem sei das Jagdgesetz durch ein Hege- und Pflegegesetz zu ersetzen. Eine weitere Forderung an die Bundesregierung lautete, das Tierschutzgesetz zu verbessern und dem Jagdgesetz überzuordnen. Letztendlich geht es um die Abschaffung der Jagd insgesamt. „Kein Mensch muss die Natur regulieren. Dies zeigten einige Gebiete in Europa, die unbejagt seien“, so Rudi Pohlenz aus Vlotho, Erster Vorsitzender des Vereins „Natur ohne Jagd“.


29. Juni 2019

Rentnerin braucht dringend unsere Unterstützung!

Vor 2 Wochen erreichte uns ein Hilferuf einer älteren Frau aus Detmold:Ihr 9jähriger Jack-Russell-Mischling "Teddy" erkrankte im Februar an Epilepsie und durch die schweren Medikamente,die er nehmen wusste, wurde sein Körper zunehmends geschwächt und seine roten Blutkörperchen wurden immer weniger. Dazu kam eine Vergiftung, die erst vom Notfall-Tierarzt, dann vom lokalen Tierarzt und später in der Tierklinik aufwendig  behandelt werden musste.

Teddy hat gekämpft, aber den Kampf verloren. Er ist vor einigen Tagen trotz intensivsten Bemühungen seiner Besitzerin und der Tierärzte verstorben.

Teddy 

Für sein Frauchen,das ihn abgöttisch geliebt hat,ist es ein schlimmer Verlust, und neben der Trauer um das geliebte Haustier erdrücken sie jetzt finanzielle Sorgen. Die entstandenen Tierarztkosten in Höhe von 1500,00 Euro hat sie klaglos bezahlt, doch die damit verbundenen Schulden bei der Bank bringen sie aufgrund einer kleinen Rente in Not.

Hier wollen wir helfen und haben auch schon einen kleinen Teil der Summe an sie überwiesen, doch da wir selber hohe Ausgaben haben, möchten wir um Unterstützung bitten, damit wir in solchen Notlagen weiter helfen können.

Wir danken für eine Spende für "Teddy":

Unsere Hände für viele Pfoten e.V.
Verwendungszweck "Teddy"
Sparkasse Detmold-Paderborn
IBAN: DE 56 4765 0130 0046 2553 29


11.05.2019

Pressemitteilung:

Sondersitzung des Vereins „Unsere Hände für viele Pfoten e.V.“:
Lokale Tierschützer/-innen sichten belastendes Filmmaterial

Sondersitzung UHfvP

In einer gut besuchten Sondersitzung hat sich der Lagenser Verein „Unsere Hände für viele Pfoten e.V.“ anlässlich der sich immer weiter zuspitzenden Situation in Sachen Massentierhaltung und Tiertransporte (die Medien berichteten) aktuell mit dem Thema auseinandergesetzt.

Als Beispiele wurden die jüngsten drei Ereignisse genannt – im Januar 2019 erstickten 900 Schweine in Vreden, im April 600 Ferkel in Geseke-Störmede und 2.000 Ferkel verbrannten in Klein-Wanzleben. Dazu die sich häufenden Unfälle von Tiertransportern auf unseren Straßen und Autobahnen.

Die Mitglieder kritisieren,dass Tiere als Nutztiere in der Massentierhaltung von der Geburt bis zum Tod ein unwürdiges Leben führen. Darüber hinaus nimmt der Verein - und auch große Teile der Öffentlichkeit - wahr, dass es vermehrt zu nicht nachvollziehbaren Zwischenfällen kommt, wie die oben genannten Fälle. Hier sind auch die Tiere zu nennen, die den Transport über Tausende von Kilometern in Drittländer nicht überleben oder mehr tot als lebendig aus dem Fahrzeug geschleift werden.

Gemeinsam mit einem Netzwerk aus der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierrechte, Tierärzten für verantwortbare Landwirtschaft, dem BUND und anderen Organisationen wollen die lippischen Tierschützer/-innen intensiver aufklären und die Politik dazu bewegen, sich gegen jede Lobbyisten-Einflüsse für ein Ende dieser Tierquälereien einzusetzen. Tierschutzorganisationen wie „Animal Angels“ und „ProVieh“ liefern dazu belastendes, aktuelles Filmmaterial, welches bei den von ihnen begleiteten Tier-Transporten erstellt wurde.

Der Verein fordert von der Politik, dass Ethik und Moral nicht weiterhin wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz muss endlich umgesetzt werden.

Weitere Maßnahmen wie Öffentlichkeitsarbeit und intensive politische Agitation gemeinsam mit den oben genannten Bündnissen wurden geplant.

 

Für den Vorstand:

Marianne Rautenberg
Sandra Quest
Michaela Latzel
Vanessa Jankowski


01.01.2019

Offener Brief an den Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, in Zusammenarbeit mit dem Bündnis "MenschFairTier":

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

Sie sind der höchste Repräsentant unseres Landes, und Sie stellen in dieser Position für uns eine integre Persönlichkeit mit höchstem ethischen und moralischen Anspruch dar.

Aus diesem Grunde treten wir mit folgendem Anliegen an Sie heran: unsere Politik wird zunehmend durch Beratertätigkeiten - sprich Lobbyisten – beeinflusst. Dieser Einfluss wird zunehmend transparenter für die Bevölkerung unseres Landes.

So gelang es der Agrar- und Fleischwirtschaftslobby, die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland in diesen Tagen derartig ungeniert zu beeinflussen, dass wir als unabhängiges Bündnis da entsprechend drauf reagieren wollen.

Bekanntlich lief eine Frist zur Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration zum 31.12.2018 aus. Ab Januar 2019 sollte dem Staatsziel Tierschutz nun endlich Folge geleistet werden und den Tierkindern die Qual der Kastration ohne Betäubung erspart werden. Die Ferkelzüchter hatten seit 2013 Zeit und Möglichkeit, sich auf diese notwendige Veränderung vorzubereiten.

Nun mussten wir fassungslos mit ansehen, wie nicht nur das Tierschutzgesetz aufs gröbste missachtet wurde. Auch unsere politischen Gremien, die wir als kostbare demokratische Institution ansehen, wurde hier mit Füßen getreten. Nach Bundestagszustimmung und Bundesratsablehnung wurde diese Ablehnung ignoriert, und der Bundestag einfach noch einmal bemüht. Anschließend der Landwirtschaftsausschuss und dann noch einmal der Bundesrat. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, „es wurde einfach solange abgestimmt, bis das Ergebnis den Funktionären Tönnies, Rukwied, Röring und Co. genehm war.“

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, wir als Mitglieder des Bündnisses mensch fair tier haben den Kontakt zu einem Großteil der abstimmenden Politiker gesucht. Die Argumentation war bei allen – parteiübergreifend - die gleiche. Nach Austausch und Abgleich aller Politiker-Antworten, konnten wir uns des Eindrucks einer gelungenen Gehirnwäsche nicht entziehen.

In der vergangenen Woche sind auf diese Art und Weise der Beeinflussung drei fatale Entscheidungen zustande gekommen:

  • Das Land NRW verlängert die engagiert erstrittene Verbandsklage nicht.
  • Die EU weigert sich, qualvolle Leben-Tiertransporte in Drittländer zu verbieten.
  • In Deutschland dürfen im 21. Jahrhundert kleine Ferkel weiterhin ohne Betäubung kastriert werden.

Derartige Entscheidungen widersprechen jedem ethischen und moralischen Anspruch. Tiere fühlen. Sie sind empfindungsfähige Mitgeschöpfe und haben ein Recht auf ein Leben ohne Schmerz, Angst und Qual. Die Entwicklung in der agrarindustriellen Landwirtschaft hat den Begriff „Nutztier" hervorgebracht.

In der Milchproduktion muss die Kuh jedes Jahr ein Kälbchen zur Welt bringen, von dem sie am Tag der Geburt getrennt wird. Das Bullenkälbchen ist Ausschussware. Es wird auf Spaltböden gemästet, um dann oft nach langen Transportstrecken - häufig bis in den Orient! - geschlachtet oder geschächtet zu werden (siehe auch „Durstige Kälber“ unter arte.tv oder „Geheimsache Tiertransporte“ unter zdf.de).

Noch immer werden Millarden frisch geschlüpfter Hähnchen geschreddert. Noch immer wird die Zuchtsau in enge Kastenstände eingepfercht, wo sie bewegungsunfähig ihre Ferkel säugen muss. Und noch immer erleiden mehr als 10% aller Schlachttiere den Tod bei vollem Bewusstsein.

Wir mussten in den vergangenen Wochen Bilder mit ansehen, die auch unser Recht auf Unversehrtheit missachten. Aus zwei deutschen Schlachthöfen wurden geheim gefilmte Bilder veröffentlicht, die Quälereien zeigen, die nicht in Worte zu fassen sind, und die wir niemals wieder vergessen werden, die viele von uns in den Nächten nicht schlafen lassen.

Und wir wissen, dass dieses Filmmaterial repräsentativ für alle Schlachthöfe ist. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 745 Millionen Tiere geschlachtet (das sind 23 pro Sekunde!) - im Akkord.

Unser System ist krank, es kann so nicht weitergehen. Und die Politik ist für diese Fehlentwicklung mit verantwortlich. Wir bitten Sie, hier kraft Ihres Amtes Einfluss zu nehmen.

Für ein persönliches Gespräch stehen wir zur Verfügung und würden uns sehr über ein entsprechendes Angebot freuen.

In der Hoffnung, in einer Aussprache Möglichkeiten zu einer Umkehr zu finden, aber auch den erlittenen Vertrauensverlust in die Politik und die Politiker eventuell rehabilitieren zu können, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Marianne Rautenberg und 53 Mitunterzeichner

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25.04.2019

Antwort des Bundespräsidialamtes:

Sehr geehrte Frau Rautenberg,

der Chef des Bundeskanzleramtes, Herr Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun, hat mich gebeten, Ihnen den Eingang Ihrer E-Mail vom 17. April 2019 zu bestätigen und Ihnen zu antworten.

Ihre Ausführungen wurden aufmerksam zur Kenntnis genommen. Dazu möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Wie Sie sicher wissen, ist der Bundespräsident ein eigenständiges Verfassungsorgan (und gehört damit nicht zur Bundesregierung). Ob der verfassungsmäßig garantierten Unabhängigkeit der einzelnen Verfassungsorgane ist es nicht möglich, von hier aus auf Ihr beim Bundespräsidenten vorgetragenes Anliegen Einfluss zu nehmen.

Ferner möchte ich bemerken, dass die Bundesministerinnen und Bundesminister an die Richtlinien der Bundeskanzlerin gebunden sind, jedoch ihren jeweiligen Geschäftsbereich selbstständig und in eigener Verantwortung führen (sog. Ressortprinzip).

Der Chef des Bundeskanzleramtes vertraut auf Ihr Verständnis, dass er aus den vorgenannten Gründen der mit Ihrer E-Mail gegebenenfalls verbundenen Erwartung daher nicht entsprechen kann.

Abschließend dürfen Sie versichert sein, dass sowohl die Bundeskanzlerin als auch der Chef des Bundeskanzleramtes den Meinungs- und Willensäußerungen der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf diesem Weg an sie wenden, große Aufmerksamkeit widmen. Alle im Bundeskanzleramt eingehenden Zuschriften werden stets sorgfältig bearbeitet und - sofern politische Themen angesprochen sind - werden diese soweit wie möglich in die Arbeit des Bundeskanzleramtes eingebracht.

Mit freundlichen Grüßen

Reichert, Bundeskanzleramt, 11012 Berlin


20. Oktober 2018

zur Katzen-Kastrationsverordnung:

Augustdorf hat in der vergangenen Woche für die Kastrationsverordnung gestimmt. Stephanie Elsner war vor Ort, sie hat auch am Samstag einen Leserbrief dazu veröffentlicht. Bürgermeister Dr. Wulf hat angekündigt, dass er den Ratsbeschluss wahrscheinlich beanstanden wird - das wäre ohne jeden Sinn und ohne Verstand.

Wir verfolgen die Angelegenheit weiter.


26. Oktober 2018

Politik tritt erneut Ethik mit Füßen

Ferkel

Die Leiden der sogenannten "Nutztiere" ( schon allein der Begriff ist absurd) sind kaum mit Worten zu beschreiben.
Deutschland gilt als “Schweineland”, so wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 58 Millionen Schweine geschlachtet.
Obwohl der Tierschutz im Grundgesetz steht ( Staatsziel Tierschutz ) wird dieses nicht auf die “Ware Nutztier” angewandt. Die Ferkel kommen meist in sogenannten Kastenständen zur Welt, das Muttertier ist darin so eingepfercht, dass sie sich nicht drehen und wenden kann. -Nach wenigen Tagen werden die kleinen Ferkel kastriert: Ohne Betäubung!

Um dieser Quälerei zu beenden, erließ die Politik 2013 ein Gesetz, demzufolge ab 2019 die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung verboten ist.
Es gingen 5 Jahre ins Land und der einflussreichen Agrar- und Landwirtschaftslobby fiel in diesem Sommer ein, dass sie ihre “Schularbeiten nicht gemacht hat”. Die Schweinezüchter in Deutschland waren auf die Umsetzung des Gesetzes nicht vorbereitet.

So wurde der Bundesrat angerufen, um auf diesem Wege eine Fristverlängerung des betäubungslosen Kastrieren zu erreichen.
Dank der Kampagnen von Tierschutz-und Umwelt-verbänden stimmte der Bundesrat im September dieses Jahres gegen eine Verlängerung der Ferkelqual.

Damit gab sich besagte Lobby nicht zufrieden... In einer Nacht- und Nebelaktion wurde entsprechend Einfluss genommen und die Verhandler der Groko ließen sich vor den Karren der Lobbyisten spannen.
Der Bundestag soll nun über eine weitere Fristverlängerung abstimmen.
Dieser Vorgang ist einmalig und beweist, dass wir nicht in einer Demokratie sondern in einer Lobbykratie leben. Der Bundesrat als Gremium wird missachtet und die Politiker des Bundestages sollen nun für die Interessen einer mächtigen Lobby stimmen, nämlich für eine weitere Fristverlängerung des betäubungslosen Kastrierens von Ferkeln.

Die Tierschutzverbände werden diese ungeheuerlichen Vorgang transparent machen und von der Politik eine ethisch einwandfreie Entscheidung fordern.

Der Vorstand.

Ferkel Ferkel
H I L F E :
Unser Verein benötigt dringend Pflegestellen!

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Fuchsjagd / Schliefenanlage

Aktueller Sachstand "Schliefenanlage Vossheide"...

Unser Verein hat sich dem bundesweiten Aktionsbündnis gegen die Fuchsjagd angeschlossen:

 
Pflegestellen

Immer wieder werden wir genau wie befreundete Tierschutzvereine und die Tierheime sehr plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt, wenn das ältere Herrchen oder Frauchen dann ins Pflegeheim müssen oder sterben. Nur in den allerseltensten Fällen kümmern sich die Erben auch um die zurückgebliebenen Haustiere.

H I L F E :
Unser Verein benötigt dringend Pflegestellen!

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Fuchsjagd / Schliefenanlage

Aktueller Sachstand "Schliefenanlage Vossheide"...

Unser Verein hat sich dem bundesweiten Aktionsbündnis gegen die Fuchsjagd angeschlossen:

 
Pflegestellen

Immer wieder werden wir genau wie befreundete Tierschutzvereine und die Tierheime sehr plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt, wenn das ältere Herrchen oder Frauchen dann ins Pflegeheim müssen oder sterben. Nur in den allerseltensten Fällen kümmern sich die Erben auch um die zurückgebliebenen Haustiere.