Aktuelles


28.03.2021

UNVORSTELLBARER HORROR:

https://www.costanachrichten.com/costa-calida/tierschutz-notschlachtungen-hafen-cartagena-1600-kuehe-getoetet-tierschuetzer-protest-90262771.html

Die EU-Politiker haben sich trotz internationaler Bitten nicht gerührt. Ein großer Teil der Tiere sind mehr tot las lebendig, es sind auch viele Kälber darunter. Da die Tiere schon mindestens 2 Monate auf dem Mittelmeer unterwegs sind, wurden sie bereits als Kleinstkälber verschifft.

Dieser Umgang mit Mitgeschöpfen ist einer Zivilisation unwürdig!!


16.03.2021

Beschwerde und Antrag

Unser offener Brief an die EU:
Transporte von Jungbullen und Rindern aus Spanien

 

An:

Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission

Stella Kyriakides, EU-Kommissarin Health and Food Safety

Tilly Metz, Vorsitzende des EU-Untersuchungsausschusses ANIT

 

Kopie:

Anja Hazekamp, Leitung der Working Group on Animal Transport

Ilze Juhansone, Generalsekretärin der EU-Kommission / Secretary-General

Sekretariat des EU-Untersuchungsausschusses ANIT

 

 

11.03.2021

Transporte von Jungbullen und Rindern aus Spanien

Beschwerde und Antrag "Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien"

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin,

sehr geehrte Frau Kommissarin Kyriakides,

sehr geehrte Frau Vorsitzende des Untersuchungsausschusses ANIT,

 

der im Folgenden benannte Vorgang um die Schiffstransporte von mehr als 2000 Rindern ausgehend von Spanien zeigt eindeutig, dass die EU keine Wertegemeinschaft, sondern eine reine Handelsgemeinschaft ist. Wenn sich die EU als wirkliche Wertegemeinschaft sehen würde, wären Tiertransporte unter solchen ungeheuerlichen Umständen nicht denkbar. Hiermit hat die „Tierwirtschaft“ und der Transport von Tieren als deren Bestandteil ihren ethischen Tiefststand erreicht!

Nach der mehr als zweimonatigen Irrfahrt auf dem Mittelmeer (Frachtschiff „Karim Allah“) erfolgte die Anlandung von über 800 Jungbullen (genaue Zahlen sind nicht bekannt, da Tiere bereits verendet sind und ins Mittelmeer entsorgt wurden) im Hafen Escombreras von Cartagena und deren Tötung dort, weil vermutet wurde, dass die Tiere mit dem Virus der hochansteckenden Blauzungenkrankheit infiziert waren. Gewissheit darüber gibt es nicht, da die entnommenen Blutproben nicht auf die Infektion untersucht worden sind. Das Schicksal von weiteren 1776 Rindern auf dem Transportschiff „Elbeik“ ist nach wie vor ungewiss. Da diese Rinder als Schlachttiere per Frachtschiff von Spanien aus in Drittländer verbracht werden sollten, sind die spanischen Behörden nach EU-Verordnung (EG) Nr. 1/2005 für das Wohlergehen der Tiere während des Transportes bis hin zum Zielort verantwortlich.

Diese im EU-Recht verankerte Verpflichtung nehmen die spanischen Behörden nicht ausreichend wahr.

Es ist vielmehr so, dass die Rechtssätze der Urteile des EuGH in den Rechtssachen C-424/13 und C 383/16 bei transmediterraner Verbringung von Tieren nicht beachtet werden, weil es in den Zielstaaten gleichartige Bestimmungen gar nicht gibt.

Wir sehen uns nun veranlasst, Beschwerde gegen Spanien einzulegen.

Wegen fortgesetzter, seit Jahren bekannter massiver Verstöße gegen EU-Verordnungen fordern wir die Kommission auf, unverzüglich ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien einzuleiten.

Begründung:

Die durch Presse und Medien europaweit bekannt gemachten, von NGOs aufgedeckten Enthüllungen der durch nichts zu rechtfertigenden tierquälerischen Transportbedingungen von Hunderten aus Europa in Drittländer verkaufter Tiere, sind nur die Spitze des Eisbergs und das Ergebnis einer völlig verfehlten Agrarpolitik, die Tiere ausschließlich als Handelsware bewertet und behandelt.

Die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, dass nach Informationen aus dem spanischen Landwirtschaftsministerium im Jahre 2019 von den Mittelmeerhäfen Tarragona und Cartagena 200 ehemalige Frachtschiffe mit insgesamt 150.000 Rindern und 760.000 Lämmern an Bord in Richtung außereuropäische Drittstaaten entsandt wurden.

Aufgrund der in der letzten Zeit zahllosen erschreckenden und auch nachprüfbaren Berichte über die nicht akzeptablen Bedingungen für Tiere aller Art auf Transporten innerhalb Europas und auf Anschlusstransporten, ist der Untersuchungsausschuss ANIT zur Aufklärung der Praktiken und Gesetzeskonformität bei Tiertransporten eingesetzt worden. Dieser Ausschuss, der für die Dauer eines Jahres arbeitet, soll über den weiteren Umgang der EU und seiner Mitgliedsländer mit Lebendtier-Exporten und zum WOHL der Tiere entscheiden. Mit Ergebnissen ist voraussichtlich nicht vor Juli 2021 zu rechnen.

Spanien ist mit der exponierten Lage seiner Häfen am Mittelmeer zum größten Exporteur Europas von Schlachttieren und als Zuchttiere deklarierten Tieren geworden.

Wegen einer massiven Überproduktion an Kälbern, insbesondere von Kälbern der Milchleistungsrassen, findet eine „Entsorgung“ dieser Tiere über den Export statt. Sie haben aufgrund ihrer züchterischen Ausrichtung auf Milchleistung eine genetisch bedingte unzureichende Mastfähigkeit und sind wirtschaftlich gesehen „Ausschussware“, die man so früh und so kostengünstig wie möglich über die Export- Entsorgungsschienen loswerden will.

Der Export nach Spanien hat neben einer grenzwertigen Wirtschaftlichkeit auch eine Reihe von als tierquälerisch einzustufenden Nebenerscheinungen sichtbar gemacht. Der Massentransport von wenige Wochen alten und zum Teil nicht abgesetzten Kälbern ist schon bei der ersten Verladung aus Tierschutzgründen abzulehnen. Die wiederholten Umladungen und langen Transportstrecken ohne adäquate Versorgung sind zudem nicht rechtskonform.

Aus diversen europäischen Staaten werden diese jungen Kälber nach Katalonien und Aragonien verbracht, um dort einige Monate in Mastbetrieben bis zum Wunschgewicht gemästet zu werden.

Von dort aus geht es über die Häfen Cartagena und Tarragona per Schiff in die Maghrebstaaten, Türkei und Arabische Länder; Staaten, von denen wir wissen, dass die dortigen Schlachtmethoden unsäglich sind und den europäischen Standards nicht genügen.

Es gibt wohl kein augenfälligeres Beispiel für die Fehlentwicklung der modernen „Tierwirtschaft“.

Es stellt sich die Frage, wie lange Politik und weisungsgebundene Behörden die Mittäterschaft an diesem Geschehen mit der Begründung der Handelsfreiheit noch rechtfertigen können.

Bisher wurde ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien trotz der vorliegenden Beweislage von der EU nicht eingeleitet. Auch die - nach erfolgter Beschwerde durch „Animal Welfare Foundation“ (AWF) - eingeleiteten Ermittlungen 2018 wegen Nichteinhaltung von EU-Verordnungen wurden ohne Konsequenzen für Spanien eingestellt.

Wir haben darauf verzichtet, an dieser Stelle auf die rechtlichen Grundlagen und Vollzugshinweise für Kälbertransporte gemäß Verordnung (EG) Nr.1/2005 und auf den Wortlaut aus der Tierschutztransportverordnung hinzuweisen.

Da die Europäische Union für sich in Anspruch nimmt, über die besten Tierschutzstandards der Welt zu verfügen, dass ihre Vorschriften von allen Mitgliedstaaten eingehalten werden und den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als FÜHLENDE WESEN in vollem Umfang Rechnung getragen wird, fordern wir Sie hiermit auf, diesem hohen Anspruch auch Taten folgen zu lassen und mit allem Nachdruck auf deren Durchsetzung zu bestehen.

Die offenbar gewordenen tierquälerischen Zustände auf den Transportschiffen mit Ausgangspunkt Spanien, die Weigerung der zuständigen Behörden, für Abhilfe zu sorgen, die Negierung der Zuständigkeit überhaupt, sind empörendes Zeugnis eklatanter Verstöße gegen EU-Recht und müssen geahndet werden. Sie sind eine Schande für Europa.

Wir bitten Sie dringend, aufgrund der für die gesamte Öffentlichkeit sichtbaren aktuellen Verstöße Spaniens gegen EU-Recht in Angelegenheiten des Tierschutzes, jetzt tätig zu werden und erwarten hierzu Ihre Antwort.

Freundliche Grüße

gez. Helga Leydag                                                 gez. Dr. Claudia Preuß-Ueberschär                         

Bürgerbündnis „mensch fair tier“                           Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e. V.

www.menschfairtier.de                                    www.tfvl.de

 

Mitunterzeichner:

Ärzte gegen Massentierhaltung

Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V.

Animal Equality

Animals United

Berliner Landesbeauftragte für den Tierschutz

Bürgerinitiative LAHSTEDT-ILSEDE für TIER, MENSCH und UMWELT

Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V. (DJGT)

Deutsche Tier-Lobby e. V.

Deutscher Tierschutzbund

Landestierschutzverband Niedersachsen e. V.

Dr. Norbert Alzmann

Dr. vet. Alexander Rabitsch

Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz

Berlin Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e. V.

Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V.

Ostfriesen gegen Tierleid

PETA

PROVIEH e.V.

Robbenzentrum Föhr

TASSO e. V.

Tierärzte für Tiere

Unsere Hände für viele Pfoten e. V.

Verein für Tierrechte e. V.

Welttierschutzgesellschaft e. V.

XORGA Bündnis für Tierrechte

Unterzeichner


 


 14.12.2020

Pressemitteilung/ Stellungnahme "Deutsche Tier-Lobby e.V.":

Tierwohl bleibt auf der Strecke:
650.000 Schweine gefangen im „Schweine-Stau“

zur vollständigen Pressemitteilung..


02.11.2020

DIABOLO gerettet!

Über Diabolo's Vergangenheit wissen wir nicht sehr viel, außer, dass er vom bisherigen Besitzer schwer vernachlässigt worden ist. Seinen "Leidensgenossen" hat er noch am Tag seiner Rettung verloren, denn dessen Gesundheitszustand war derartig dramatisch, dass er sofort von seinen Leiden erlöst werden musste.

Aber auch Diabolo's Zustand war erschreckend - das Tier war völlig vernachläassigt und nur noch Haut und Knochen, wie die Bilder zeigen:

Diabolo

Diabolo Diabolo

 
Diabolo bekam eine Chance.
Nach der Beschlagnahmung durch das Veterinäramt gab es keine Interessenten, die ihm noch eine gute Zeit ermöglicht hätten. Da wir das Schicksal von Diabolo seit seiner Beschlagnahmung verfolgt haben,wurde Kontakt zum Veterinäramt des Kreises Lippe aufgenommen, das sich des Falles vorbildlich angenommen hatte und baten um Übernahme des Pferdes.
Da Diabolo neben seinem schlechten Allgemeinzustand auch noch unter einer schweren chronischen Lungenerkrankung leidet, war uns klar, dass erhebliche Kosten und Mehraufwand unserer Pferdeversorgung auf uns zukommen würden.
Wir haben es trotzdem gewagt - allein schon deshalb, weil das herrliche Tier einen enormen Lebenswillen zeigt. Er entwickelt sich zu unserer Freude sehr gut, hat schon zugenommen und durch die entsprechende Behandlung können wir ihm zur Zeit ein gutes Pferdeleben ermöglichen.

Diabolo

Diabolo Diabolo
Diabolo bei einem Waldspaziergang

 

 Das ganze ist sehr zeit- und kostenaufwendig, und wir hoffen, dass es durch Patenschaften und zweckgebundene Sach- und Geldspenden gelingt, diesem vom Schicksal gezeichneten schönen Araberschimmel noch einige gute Jahre bieten zu können.


 September 2020

Twiggy und Toby

Twiggy und Toby wurden von aufmerksamen Mitbürgern auf einer Mülldeponie in Ostlippe gefunden, eine dazugehörige Katzenmama war leider nicht auffindbar. Beide Katzenkinder waren ca. drei Wochen alt und mussten von uns zunächst mit der Flasche aufgezogen werden.
Sie entwickelten sich zu unserer Zufriedenheit und schlossen als erstes Freundschaft zu den beiden großen Hunden unseres Haushalts. Unsere "Katzenmannschaft" verhielt sich anfangs eher distanziert, nur der älteste Kater Ari, der lange draußen ums Überleben kämpfen musste, nahm sich der beiden an und vertrat Mutterstelle, in dem er beiden das wichtigste Katzen"benehmen" beibrachte.
Mittlerweile sind sie Teenager, die voller Neugier ihre Welt erkunden und noch sehr viel Unsinn im Kopf haben.

Twiggy und Tobi

Twiggy und Tobi Twiggy und Tobi


Sie konnten in beste Hände vermittelt werden, ein Tierschutzvertrag und die Verpflichtung zur Kastration und "chippen" gehörte dazu.

Da es leider in einigen lippischen Kommunen immer noch keine Kastrationsverordnung gibt, werden wir immer wieder um Unterstützung gebeten, immer wieder werden herrenlose Jungtiere oder herrenlose trächtige Katzenmütter aufgefunden, die nachweislich kein Zuhause haben.
"Unsere Hände für viele Pfoten e.V."  bemüht sich deshalb um eine kreisweite Kastrationsverordnung.


 14.10.2020

Kastenstand 

==> Hier findet ihr die PM der Deutschen Tierlobby vom 14.10.2020


13.07.2020

Schwalben-Aufzucht mit HAPPY END!

Nachdem Verena ihren Schützlingen hier schon etwas Freiflug gegönnt hat, kam dann der große Tag, wo sie sie am Stall hat fliegen lassen, sie stammen ja vom Pferdehof Lohmann.
Damit haben sich die Schwalbenkinder sehr gut abgefunden, aber sind immer noch wiedergekommen, wenn Verena die Pferde versorgt hat und wollten gefüttert werden.

Schwalben
Schwalben Schwalben
Schwalben Schwalben

Gestern morgen kamen von einer Pferdekollegin diese Fotos mit lachendem Hilferuf. Die Schwalben haben auf dem Pferd der Kollegin demonstriert, sie wollten ihr Frühstück. Nachdem das nicht gleicht geklappt hat, sind sie auf deren Kopf gelandet, so wie sie es immer bei Verena machen. Verena ist dann sofort zum Stall und hat gefüttert.

Alle drei haben sich mittlerweile den dort vorhandenen Schwärmen angeschlossen! Happy-End!

Schwalben

 


30.06.2020

Pressemitteilung

"Unsere Hände für viele Pfoten“ auch während Corona aktiv

Der Vorstand des Tierschutzvereins „Unsere Hände für viele Pfoten“ trifft sich erstmalig  nach der Corona-Pause, um drängende Probleme zu bearbeiten.

„Aktuell kümmert sich eine unserer Aktiven um 3 junge Schwalben, die aus dem Nest gefallen sind. Die stündliche Fütterung ist neben der Versorgung der anderen Tiere eine echte Herausforderung“, so Marianne Rautenberg, Vorsitzende des Vereins.

Schwalben

„Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass zwei Zwerghasen in der Mordkuhle ausgesetzt worden sind. Nach einer 3tägigen Hasenjagd befinden  sich die beiden aktuell bei mir und sind mittlerweile Eltern von 6 entzückenden Hasenbabies geworden. Selbstverständlich wurde Vater Hase kastriert und die Kleinen können in Kürze in gute Hände vermittelt werden“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Sandra Quest.

Zwerghasen

Auf der Tagesordnung steht auch das Thema Katzenkastrationspflicht, die in vier lippischen Kommunen immer noch auf sich warten lässt. So mussten in den letzten Wochen wieder etliche Katzen geborgen, teilweise mit schwerwiegenden Verletzungen tierärztlich versorgt und anschließend untergebracht werden. Durch mangelnde Einsicht und Ignoranz entstehen so hohe Kosten, die vom Tierschutz-Ehrenamt aufgebracht werden müssen.

Als genauso drängend sehen die lippischen Tierschützer/-innen die bevorstehende Entscheidung des Bundesrates zum Thema Kastenstand von Muttersauen. „Die erzwungene Unbeweglichkeit der Muttertiere verstößt eindeutig gegen die Verfassung, was  durch ein Urteil des OVG Magdeburg bereits im November 2015 bestätigt wurde. Wir erwarten eine klare Entscheidung der Politik gegen den Kastenstand und lehnen faule Kompromisse zu Lasten der Tiere ab. Auch der deutsche Ethikrat verurteilt den Umgang mit Tieren in der Fleischproduktion“, so Michaela Latzel, Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.

Abschließend thematisiert der Vorstand die Gefahr von Pandemien durch diese Art der Tierhaltung und der industriellen Fleischverarbeitung. Die Überproduktion in der Fleischindustrie fordert einen hohen Tribut an die Umwelt -  wegen massiv erhöhter Nitratwerte wurde Deutschland, der drittgrößte Agrarexporteur der Welt, bereits 2014 von der EU-Kommission aufgefordert, gegen die Überdüngung vorzugehen. 2018 hat der Europäische Gerichtshof  Deutschland wegen einer zu langen Duldung von hohen Nitratwerten verurteilt.

Der Vorstand fordert ein Ende der Agrarindustrie und der damit verbundenen Ausbeutung von Tieren, Menschen und der Natur.


14.04.2020

Online-Aktionstag gegen Kastenstände

Auf Initiative der Deutschen Tier-Lobby planen bisher 25 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen und Parteien einen bundesweiten Online-Aktionstag gegen Kastenstände. 

Kastenstände sind Metallkäfige, in denen die Muttersauen aktuell fast ihr halbes Leben verbringen und sich nicht umdrehen können. 

Mehrfach wurde eine Abstimmung im Bundesrat zur Änderung der Nutztierhaltungsverordnung inkl. der Regelungen zum Kastenstand verschoben. Sowohl das Bundeslandwirtschaftsministerium als auch der Agrarausschuss des Bundesrats wollen diesen jeweils dauerhaft (wenn auch reduziert) beibehalten. 

Der aktuelle Zeitplan sieht den 15.05. als Abstimmungstermin vor. Wir wissen nicht, ob dieser Termin aufrechterhalten wird.

Was wir aber ganz sicher wissen, ist: 2 Mio. Mutterschweine brauchen uns auch in Zeiten von Corona! 

Jeder Tag im Kastenstand ist üble Tierquälerei. Zudem sind die Vollzugsdefizite in Deutschland katastrophal.

Nur alle 17 Jahre wird ein tierhaltender Betrieb kontrolliert. Dass eine kürzere Verweildauer der Sauen im Kastenstand wirksam überprüft und durchgesetzt wird, erscheint illusorisch.

Daher ist nur die vollständige Abschaffung des Kastenstands zielführend!

Hierfür setzen wir im Rahmen eines bundesweiten Online-Aktionstags ein machtvolles Zeichen: 

Am 02. Mai 2020 posten wir zusammen mit dem Hashtag #LasstdieSauRaus tausendfach unsere Stellungnahmen gegen die Kastenstände und für bessere Lebensbedingungen für (Mutter-)Schweine auf Facebook und Instagram. Konkrete Idee: Foto von sich selbst mit der Forderung auf einem in der Hand gehaltenen Plakat. Darunter dann den Hashtag #LasstdieSauRaus setzen, damit die Beiträge unter #LasstdieSauRaus gebündelt werden.

Außerdem ist der Weg das Ziel und deswegen bitte auch bis 02. Mai 2020 diese Aktion immer wieder ins Gedächtnis von Freunden, Gesellschaft und Politik bringen.

WER nimmt bis jetzt teil?

Tierrechtler*innen und Tierschützer*innen gemeinsam! Die Gesamtkoordination erfolgt durch Aktive der Deutschen Tier-Lobby.

Ihre Teilnahme bestätigt haben zudem: Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V., Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN), V-Partei³, Animals United, AkTIERvisten Oberland, Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) Bayern, Vegetarische Initiative e.V., Tier-&-Mensch Lindau / Bodensee, Tierhuus- Insel Föhr e.V. , Robbenzentrum Föhr, mensch fair tier, Bündnis bayerischer Tierrechtsorganisationen, Tierschutzverein Noris e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz und Tierrechte DIE LINKE Bayern, Tierärzte  für verantwortbare Landwirtschaft, PAKT  e.V., Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT), Partei  für die Tiere, Akut  e.V.

WAS KANN ICH/KÖNNEN WIR TUN?

  • Offizielle Rückmeldung an Deutsche Tier-Lobby (l.feldmeier@deutsche-tier-lobby.de), die Veranstaltung zu unterstützen und Erlaubnis, öffentlich als Mitveranstalter genannt zu werden. Im Anschluss Einladung annehmen, auf Facebook als Mitveranstalter aufzutreten.
  • Mobilisierung von Freunden und anderen Organisationen für die Aktion über soziale Medien, E-Mails und andere Kanäle
  • Spende für die kostenpflichtige Bewerbung unserer Veranstaltung auf Facebook und Instagram auf das Konto von Menschen für Tierrechte Nürnberg: Menschen für  Tierrechte Nürnberg e.V., IBAN: DE35 7605 0101 0001 1188 81, Betreff z.B.; Spende Facebook-Aktion Lasst die Sau raus!

WOFÜR STEHEN WIR? 

  • Unser Grundkonsens ist die vollständige Abschaffung des Kastenstands und unsere     konsequente Ablehnung der Massentierhaltung.
  • Diese Haltung bringen wir rund um unsere Kampagne zum Ausdruck.
  • Wir kooperieren nicht mit Vertreter*innen der AfD und anderen undemokratischen/diskriminierenden Gruppen

Seid ihr dabei? 

Lukas Feldmeier, Leitung - Deutsche Tier-Lobby - Nürnberg

==> Hier der Aufruf der Deutschen Tier-Lobby zur Online-Aktion gegen Kastenstände:

Wir möchten die Aktion mit einem (oder mehreren) kurzen Videos unterstützen. Bitte schickt mir daher Eure Botschaft - entweder ein Aufruf, bei der Aktion am 02.05. mitzumachen oder eine Botschaft direkt für den 2.5. zu einer (sofortigen) Abschaffung der Kastenstände - gern auch beides.

 Ich schneide die Videos dann entsprechend zusammen, und wir verbreiten dann diese gemeinsame "Video-Botschaft" auf FB etc.

Ihr könnt diese Botschaft selber sprechen und (per Selfi) aufnehmen, oder auch ein Plakat oder die Botschaft auf Papier in die Kamera halten. Egal, Ihr habt bestimmt noch viele andere gute Ideen!

Entweder via WhatsApp (bei Rückmeldung gebe ich Euch meine Nr.) oder auch gern via Dropbox o.ä..

Wer weder eine Botschaft sprechen möchte, noch eine Idee für eine "Botschaft auf Zettel" hat: hier sind ein paar Vorschläge zum downloaden und ausdrucken: LasstdieSauRaus

BITTE beteiligt Euch zahlreich. Diese grausame Tierqual muss endlich ein Ende haben!

Es braucht nicht viel Zeit und kostet Mühe, ein kurzes Video-Selfi zu machen und mir zu schicken. DANKE!

Gruppe ideenreicher, engagierter Menschen könnte die Welt nicht verändern.
Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert. 

(Margaret Mead)

www.deutsche-tier-lobby.de


14.03.2020

Bürgerinitiative "Schliefenanlagen schliessen":
Offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes NRW 

Wir haben in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Vereinen einen offenen Brief an die Landesregierung geschrieben, in dem wir fordern, alle Schliefanlagen in Nordrhein-Westfalen umgehend zu schließen und sowohl die Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen als auch die Baujagd grundsätzlich zu verbieten. 

Hier geht es zum Offenen Brief.


Pressemitteilung:12.02.2020

Gequälte Füchse in Schliefenanlage Lemgo-Voßheide:
PETA erstattet Strafanzeige und fordert, Betrieb einzustellen und Tiere zu beschlagnahmen

 Lemgo / Stuttgart, 11. Februar 2020 – Ein Whistleblower ließ PETA im Januar Aufnahmen von gequälten Füchsen in der Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide zukommen. Dort werden Hunde für die „Baujagd“ abgerichtet, indem sie in einem Tunnelsystem Füchse aufspüren müssen. Das Material zeigt, wie ein Fuchs mit einem Stock malträtiert wird, um ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen, sowie verhaltensgestörte Tiere. PETA liegen mehrere Expertengutachten vor, die bestätigen, dass die Füchse in dem Video starke Anzeichen von Stress zeigen. Die Organisation hat nun bei der Staatsanwaltschaft Detmold eine Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen alle für die Fuchshaltung verantwortlichen Personen erstattet. PETA fordert ein Betriebsverbot und appelliert an Landrat Dr. Axel Lehmann, den Ordnungswidrigkeitentatbestand zu prüfen und die Füchse in der Anlage umgehend durch das Veterinäramt beschlagnahmen sowie an eine geeignete Auffangstation übergeben zu lassen. 

„In Schliefenanlagen werden Füchse immer wieder aufs Neue in unterirdische Tunnel getrieben und durch Hunde, die für die Fuchsjagd scharf gemacht werden, permanenter Todesangst ausgesetzt. Die Anlage in Lemgo ist schon seit Jahren für tierschutzwidrige Zustände bekannt. Wir hoffen, dass es den Verantwortlichen untersagt wird, neue Füchse zu fangen und in der Anlage einzusetzen“, so Dr. Christian Arleth, Rechtsanwalt bei PETA.

Folterkammer für Füchse: Gutachter bestätigen länger anhaltende, erhebliche Leiden

In dem dokumentierten tierquälerischen Einsatz der Tiere in der Anlage sieht PETA einen Verstoß gegen Paragraf 17 Nummer 2b des Tierschutzgesetzes. Auch Gutachter bestätigten, dass die Tiere in dem Video länger anhaltenden, erheblichen Leiden ausgesetzt waren. Zu sehen ist unter anderem das stereotype Hin-und-Herlaufen eines Fuchses im Gehege. Die Tiere legten ihre Ohren an, zogen den Schwanz ein und zeigten deutliche Anspannung – ein Hinweis auf starken Stress.

Eine Veterinärin vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW stellte fest: „Der Fuchs zeigt über einen Zeitraum von mindestens 23 Minuten immer wieder, dass er sich einer akuten Bedrohungssituation ausgesetzt sieht. Wenige ‚ruhige Phasen‘ sind ebenfalls zu beobachten, diese dauern jedoch meist nur wenige Sekunden an [...]. Hier handelt es sich [...] um ein eher apathisches Verhalten gegenüber der Stresssituation.“ Ein weiterer Gutachter – der Betreiber einer Fuchsauffangstation – wies zudem darauf hin, dass das in dem Video gezeigte Gehege viel zu klein ist, die Tiere entgegen ihrer Art einzeln gehalten werden und keinerlei Beschäftigungsmaterial zur Verfügung haben.

Schliefenanlage Lemgo-Voßheide für Missstände bekannt

Die mangelhafte Versorgung der gehaltenen Füchse in der Anlage im Kreis Lippe über mehrere Tage hinweg war bereits 2018 Gegenstand eines Strafverfahrens vor dem Amtsgericht Lemgo (Az.: 25 Ds 49/18 - 25 Js 650/17). Schon damals übergab PETA dem Landrat eine Petition mit der Forderung, die Anlage zu schließen. „Wir hoffen, dass Herr Dr. Lehmann nun handelt. Die Zustände sind nicht tragbar, und auch das Tierschutzgesetz untersagt es, ein Tier an einem anderen Tier auf Schärfe abzurichten oder ein Tier auf ein anderes zu hetzen“, so Arleth. In einigen europäischen Ländern sind Schliefenanlagen aus Tierschutzgründen längst verboten, während es in Deutschland noch etwa 100 Einrichtungen dieser Art gibt, die meist fernab von der Öffentlichkeit gelegen sind. [1]

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

[1] https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/schliefanlage-Lemgo.

 

Weitere Informationen:

PETA.de/Fuchsjagd-stoppen

PETA.de/Schliefenanlage-Lemgo-Vossheide


26.01.2020

Da einige Funktionäre der Bundestierärztekammer im Tierärzteblatt von Januar sowohl die Tierschutzbeauftragten der Länder als auch die aufklärenden Tierschutzorganisationen angegriffen haben und versucht haben, sie in die kriminelle Ecke zu drücken, habn wir dieses Schreiben an den Vorstand der Bundestierärztekammer in Berlin aufgesetzt:

Zu Händen Herrn Dr. U. Tiedemann und Herrn Dr. H. Vogel

Sehr geehrte Herren,

im aktuellen Deutschen Tierärzteblatt äußert sich der Vorstand der Bundestierärztekammer zu der Aufklärung von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz in deutschen Mastställen,- und das ausgesprochen befremdlich.

Es werden sowohl die Tierschutzbeauftragten der Länder als auch engagierte Tierschützer, die eklatante Tierquälereien in landwirtschaftlichen Betrieben aufdecken, angeprangert , es wird -wieder- der Versuch gemacht, das Aufdecken von Tierquälereien zu kriminalisieren, sogar von Clan-Kriminalität ist die Rede.

Von dem Präsidium einer Bundestierärztekammer kann erwartet werden, dass der Schutz des Tieres, das Abwenden von Leid und Schmez,- das Einhalten des Tierschutzgesetzes oberstes Gebot ist und das sich gerade Funktionäre des Gremiums uneingeschränkt danach richten und handeln.

Als gut informierte Bürger wissen wir, dass die Wirklichkeit so ganz anders aussieht.

Deutschland ist Schlachtland, hier werden 770 Millionen Tiere als Produkt gezogen, behandelt, transportiert und geschlachtet.

Millionenfaches Schreddern von männlichen Küken, eine qualvolle Kastenhaltung von Muttertieren, betäubungsloses Kastrieren, nicht artgerechte Haltung in Mega-Ställen, Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer, bei denen inzwischen bewiesen wurde, dass auf den tagelangen Transportstrecken keinerlei Versorgungsmöglichkeiten für das gequälte Vieh besteht.

Sehr geehrte Herren Tierärzte, das alles ist Ihnen bekannt. 

Wieso gehen Sie als Funktionäre Ihrer Kaste nicht hin und fordern vehement eine Änderung der bestehenden Verhältnisse? Sie sitzen in Berlin und haben Frau Klöckners Landwirtschaftsministerium vor der Nase, was sicher kein Zufall ist.

Und was wir wahrnehmen, ist die Tatsache, dass die Tiere in der agrarindustriellen Landwirttschaft als Produkt gezogen und behandelt werden, ausschließlich zu dem Zweck, Profit aus ihnen zu schlagen.

Ethik und die Einhaltung des Staatsziels Tierschutz Fehlanzeige, wo immer diese Tatsache dem Profitdenken im Wege ist, werden Ausnahmeregelungen geschaffen.

Von einer Bundestierärztekammer ist zu erwarten, dass sie sich dem ethischen Anspruch des Tierschutzes ganz eindeutig verpflichtet.

Eine öffentliche Diskriminierung aller Aktiven, die sich für die gequälte Kreatur einsetzen, lehnen wir ab, ebenso lehnen wir Tierärzte und Funktionäre ab, die sich nicht bedingungslos für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes einsetzen - und das auf allen Ebenen!


26.11.2019

Wo leben wir??

Ein Jäger – wieviel Promille steht leider nicht im Artikel, baut sich breitbeinig vor einem Jagdhund auf, der einen Waschbär im Maul hat. Der Waschbär soll abgestochen werden, statt dessen wird der Jagdhund schwerst verletzt:
https://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/22622687_Langer-Prozess-um-blinden-Jagdhund.html

Haltet euch mit Leserbriefen dazu nicht zurück!



"Spar-Schwein-Grillen"
Sparkasse sagt Spanferkel-Grillen auf dem Weihnachtsmarkt in Lage ab

Auf dem Lagenser Weihnachtsmarkt sollte am 22.12. ein Spanferkel gegrillt werden - ein Schweinekind am Spieß...
Wir haben protestiert und an den Vorstand der Sparkasse geschrieben.
 
Die Sparkasse hat reagiert und das "Spar-Schwein-Grillen" abgesagt!
Wir danken dem Vorstand, dass er unseren Protest ernst genommen hat.
 


10.11.2019

In letzter Zeit häufen sich wieder die Katzen-Notfälle und darum sind unsere Pflegestellen zur Zeit alle belegt. Auch wir selber können keine Tiere mehr aufnehmen.
Darum suchen wir dringend Menschen, die bereit sind, ein Kätzchen/Katerchen für eine Übergangszeit bei sich aufzunehmen, bis es vermittelt werden kann.
 
Immer wieder werden wir - genau wie befreundete Tierschutzvereine und die Tierheime - sehr plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt, wenn das ältere Herrchen oder Frauchen dann ins Pflegeheim müssen oder sterben. Nur in den allerseltensten Fällen kümmern sich die Erben auch um die zurückgebliebenen Haustiere.
 
Für unsere Hilfsaktionen, die wir tagtäglich leisten, brauchen wir ebenso dringend finanzielle Unterstützung - bitte scheuen Sie sich nicht, auch einen kleinen Betrag zu überweisen. Jede Spende hilft und kommt den Tieren zu Gute.
 
Hier unsere Bankverbindung:
 
Sparkasse Detmold-Paderborn
Blz.: 47650130
Konto-Nr. 46255329
IBAN: DE 56 4765 0130 0046 2553 29


14.09.2019

Am 31.8.2019 hat die Bürgerinitiative “Schliefanlage schließen” und unser Lagenser Tierschutzverein “Unsere Hände für viele Pfoten e.V.” eine Demonstration in Voßheide, mit Zug zur Schliefenanlage und dortiger Kundgebung, veranstaltet.

Mit kräftiger Unterstützung von großen Teilen der Voßheider Bürger haben wir - mal wieder! - auf das Leiden der Füchse in der dienstältesten Schliefenanlage aufmerksam gemacht.

Wir geben keinesfalls auf und danken allen Unterstützer/innen und der Presse!

Die Presse:

02.09.2019
Lippische Landeszeitung

Gegner der Schliefenanlage machen mobil

Demonstration: 120 Tierschützer protestieren in Voßheide gegen das Areal. Die Organisatoren versuchen seit mehr als zwei Jahren, die Füchse aus der Anlage zu befreien. Nun drohen sie mit einer Anzeige wegen Tierquälerei


Lemgo-Voßheide (ne). Dass es ihnen wirklich ernst ist, haben viele Bürger am Samstag mit einer großen Demonstration gezeigt. Ihr Ziel: eine Schließung der Schliefenanlage im Lemgoer Ortsteil Voßheide. Auch Tierschutzorganisationen und eine Bürgerinitiative meinen: Hier soll kein Tier leiden müssen.

Die Organisatoren staunten nicht schlecht, als sich auf dem Dorfplatz 120 Demonstranten einfanden. Angekündigt hatten sich etwa 60. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Die Schliefenanlage auf dem Vereinsgelände des Teckel-Klubs soll endlich geschlossen werden, und die zwei Füchse an einen guten Platz in einem Wildpark gebracht werden.
Zwei zweijährige Fuchsda-men, Fähen genannt, lebten auf dem Vereinsgelände, ein Stück abseits der Straße in einer Zwingeranlage, die gerade den Mindestanforderungen entspreche und würden zu Ausbildungszwecken der Dackel missbraucht, erklärte Tierschützerin Michaela Latzel.
Ihr Verein „Unsere Hände für viele Pfoten“, mit Marianne Rautenberg als Vorsitzender, war es auch, der kurz nach Bekanntwerden der Existenz der Anlage Anzeige beim Kreisveterinäramt stellte. „Im Jahr 2016 wurde uns erstmals bewusst, dass der Teckel-Klub eine neunjährige Fähe auf seinem Vereinsgelände in der unmittelbaren Nachbarschaft hält.

„Die Chancen, dass diese Anlage aus tierschutzrechtlichen Gründen geschlossen werden muss, standen 2016 noch deutlich besser als heute“, sagte Latzel. „Mittlerweile haben sich die Gesetze geändert und das Tierschutzgesetz, das solche Hetzjagden verbietet und das Jagdgesetz, das die Jagden nun wieder erlaubt, können nebeneinander bestehen, fügte sie hinzu.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, zogen viele Menschen auf die Straßen. Mit dabei auch sehr viele Anwohner, die vor drei Jahren schockiert feststellen mussten, dass ihr Heimatort eine solche Anlage beherbergt. Lautstark lehnten sie es ab, dass die sensiblen Tiere für Trainingszwecke ausgenutzt würden. Füchse gehörten in die freie Natur und nicht in eine Zwingeranlage. Eine beim Landrat eingereichte Petition mit 18.000 Unterschriften (die LZ berichtete) sorgte auch für einigen Redebedarf.

„Je nach Ausgang der Gespräche werde im nächsten Schritt eine Anzeige gegen den Betreiber wegen Tierquälerei gestellt“, kündigte Michaela Latzel an.


Demonstrationszug: Viele Bürger fordern lautstark und auf Transparenten die Schließung der Schliefenanlage.    
FOTO: NICOLE ELLERBRAKE

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05.09.2019

Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben

Demonstration gegen Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide

Veröffentlicht am 05.09.2019 von Britta Petercord

Tierschützer haben im Rahmen das sofortige Schließen der Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide gefordert. Nach Ansicht der Demonstranten handelt es sich um Tierquälerei.

Mit Transparenten und Plakaten zogen die Demonstranten am Samstag vom Dorfplatz in Lemgo-Voßheide zur 1,5 km entfernten Schliefenanlage. Bild: Petercord

In Schliefenanlagen lässt sich die jagdliche Brauchbarkeit von Hunden (Teckel, Terrier) für die sogenannte Baujagd ermitteln, indem dort baulich und mittels lebender Füchse die Verhältnisse in einem Fuchsbau simuliert werden. Ein direkter Kontakt zwischen Hund und Fuchs besteht jedoch nicht.

Seit gut zwei Jahren richtet sich der Protest von Tierschützern gegen genau so eine Anlage in Lemgo-Voßheide, Kreis Lippe. So auch am Samstag vergangener Woche, wo rund 120 Tierschützer im Rahmen einer Demonstration und Kundgebung das sofortige Schließen der dortigen Schliefenanlage, in der zwei Füchse gehalten werden, forderten.

"Haltung weder optimal noch artgerecht"

Initiatoren der Demonstration waren die im ­November 2018 gegründete Bürgerinitiative „Schliefanlagen schließen“ und der Lagenser Tierschutzverein „Unsere Hände für viele Pfoten“. Nach Ansicht der Demonstranten handelt es sich um Tierquälerei. „Die Haltung der zwei Füchse ist weder optimal noch annähernd artgerecht“, so Michaela Latzel, Sprecherin für Öffentlichkeit im Lagenser Verein. Bei der Kundgebung vor der Schliefenanlage forderten die Tierschützer den Kreis Lippe erneut auf, die Schliefenanlage in Voßheide sofort zu schließen. Bereits Ende 2018 hatten Tierschützer mehr als 18. 000 Unterschriften gegen die Schliefenanlage gesammelt und Lippes Landrat überreicht. Sollte der Kreis dazu nicht in der Lage sein, werde der Tierschutzverein zusammen mit einer namhaften Tierschutzorganisation den Betreiberverein der Schliefenanlage in Voßheide anzeigen. „Wir geben nicht eher Ruhe, bis die Anlage geschlossen ist“, so der Tenor.

Weitere Forderungen

Die Vorstellungen der Tierschützer gehen aber noch deutlich weiter. So fordern sie das sofortige Schließen aller in Deutschland betriebenen Schliefenanlagen. Zudem sei das Jagdgesetz durch ein Hege- und Pflegegesetz zu ersetzen. Eine weitere Forderung an die Bundesregierung lautete, das Tierschutzgesetz zu verbessern und dem Jagdgesetz überzuordnen. Letztendlich geht es um die Abschaffung der Jagd insgesamt. „Kein Mensch muss die Natur regulieren. Dies zeigten einige Gebiete in Europa, die unbejagt seien“, so Rudi Pohlenz aus Vlotho, Erster Vorsitzender des Vereins „Natur ohne Jagd“.


29. Juni 2019

Rentnerin braucht dringend unsere Unterstützung!

Vor 2 Wochen erreichte uns ein Hilferuf einer älteren Frau aus Detmold:Ihr 9jähriger Jack-Russell-Mischling "Teddy" erkrankte im Februar an Epilepsie und durch die schweren Medikamente,die er nehmen wusste, wurde sein Körper zunehmends geschwächt und seine roten Blutkörperchen wurden immer weniger. Dazu kam eine Vergiftung, die erst vom Notfall-Tierarzt, dann vom lokalen Tierarzt und später in der Tierklinik aufwendig  behandelt werden musste.

Teddy hat gekämpft, aber den Kampf verloren. Er ist vor einigen Tagen trotz intensivsten Bemühungen seiner Besitzerin und der Tierärzte verstorben.

Teddy 

Für sein Frauchen,das ihn abgöttisch geliebt hat,ist es ein schlimmer Verlust, und neben der Trauer um das geliebte Haustier erdrücken sie jetzt finanzielle Sorgen. Die entstandenen Tierarztkosten in Höhe von 1500,00 Euro hat sie klaglos bezahlt, doch die damit verbundenen Schulden bei der Bank bringen sie aufgrund einer kleinen Rente in Not.

Hier wollen wir helfen und haben auch schon einen kleinen Teil der Summe an sie überwiesen, doch da wir selber hohe Ausgaben haben, möchten wir um Unterstützung bitten, damit wir in solchen Notlagen weiter helfen können.

Wir danken für eine Spende für "Teddy":

Unsere Hände für viele Pfoten e.V.
Verwendungszweck "Teddy"
Sparkasse Detmold-Paderborn
IBAN: DE 56 4765 0130 0046 2553 29


11.05.2019

Pressemitteilung:

Sondersitzung des Vereins „Unsere Hände für viele Pfoten e.V.“:
Lokale Tierschützer/-innen sichten belastendes Filmmaterial

Sondersitzung UHfvP

In einer gut besuchten Sondersitzung hat sich der Lagenser Verein „Unsere Hände für viele Pfoten e.V.“ anlässlich der sich immer weiter zuspitzenden Situation in Sachen Massentierhaltung und Tiertransporte (die Medien berichteten) aktuell mit dem Thema auseinandergesetzt.

Als Beispiele wurden die jüngsten drei Ereignisse genannt – im Januar 2019 erstickten 900 Schweine in Vreden, im April 600 Ferkel in Geseke-Störmede und 2.000 Ferkel verbrannten in Klein-Wanzleben. Dazu die sich häufenden Unfälle von Tiertransportern auf unseren Straßen und Autobahnen.

Die Mitglieder kritisieren,dass Tiere als Nutztiere in der Massentierhaltung von der Geburt bis zum Tod ein unwürdiges Leben führen. Darüber hinaus nimmt der Verein - und auch große Teile der Öffentlichkeit - wahr, dass es vermehrt zu nicht nachvollziehbaren Zwischenfällen kommt, wie die oben genannten Fälle. Hier sind auch die Tiere zu nennen, die den Transport über Tausende von Kilometern in Drittländer nicht überleben oder mehr tot als lebendig aus dem Fahrzeug geschleift werden.

Gemeinsam mit einem Netzwerk aus der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierrechte, Tierärzten für verantwortbare Landwirtschaft, dem BUND und anderen Organisationen wollen die lippischen Tierschützer/-innen intensiver aufklären und die Politik dazu bewegen, sich gegen jede Lobbyisten-Einflüsse für ein Ende dieser Tierquälereien einzusetzen. Tierschutzorganisationen wie „Animal Angels“ und „ProVieh“ liefern dazu belastendes, aktuelles Filmmaterial, welches bei den von ihnen begleiteten Tier-Transporten erstellt wurde.

Der Verein fordert von der Politik, dass Ethik und Moral nicht weiterhin wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz muss endlich umgesetzt werden.

Weitere Maßnahmen wie Öffentlichkeitsarbeit und intensive politische Agitation gemeinsam mit den oben genannten Bündnissen wurden geplant.

 

Für den Vorstand:

Marianne Rautenberg
Sandra Quest
Michaela Latzel
Vanessa Jankowski


01.01.2019

Offener Brief an den Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, in Zusammenarbeit mit dem Bündnis "MenschFairTier":

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

Sie sind der höchste Repräsentant unseres Landes, und Sie stellen in dieser Position für uns eine integre Persönlichkeit mit höchstem ethischen und moralischen Anspruch dar.

Aus diesem Grunde treten wir mit folgendem Anliegen an Sie heran: unsere Politik wird zunehmend durch Beratertätigkeiten - sprich Lobbyisten – beeinflusst. Dieser Einfluss wird zunehmend transparenter für die Bevölkerung unseres Landes.

So gelang es der Agrar- und Fleischwirtschaftslobby, die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland in diesen Tagen derartig ungeniert zu beeinflussen, dass wir als unabhängiges Bündnis da entsprechend drauf reagieren wollen.

Bekanntlich lief eine Frist zur Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration zum 31.12.2018 aus. Ab Januar 2019 sollte dem Staatsziel Tierschutz nun endlich Folge geleistet werden und den Tierkindern die Qual der Kastration ohne Betäubung erspart werden. Die Ferkelzüchter hatten seit 2013 Zeit und Möglichkeit, sich auf diese notwendige Veränderung vorzubereiten.

Nun mussten wir fassungslos mit ansehen, wie nicht nur das Tierschutzgesetz aufs gröbste missachtet wurde. Auch unsere politischen Gremien, die wir als kostbare demokratische Institution ansehen, wurde hier mit Füßen getreten. Nach Bundestagszustimmung und Bundesratsablehnung wurde diese Ablehnung ignoriert, und der Bundestag einfach noch einmal bemüht. Anschließend der Landwirtschaftsausschuss und dann noch einmal der Bundesrat. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, „es wurde einfach solange abgestimmt, bis das Ergebnis den Funktionären Tönnies, Rukwied, Röring und Co. genehm war.“

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, wir als Mitglieder des Bündnisses mensch fair tier haben den Kontakt zu einem Großteil der abstimmenden Politiker gesucht. Die Argumentation war bei allen – parteiübergreifend - die gleiche. Nach Austausch und Abgleich aller Politiker-Antworten, konnten wir uns des Eindrucks einer gelungenen Gehirnwäsche nicht entziehen.

In der vergangenen Woche sind auf diese Art und Weise der Beeinflussung drei fatale Entscheidungen zustande gekommen:

  • Das Land NRW verlängert die engagiert erstrittene Verbandsklage nicht.
  • Die EU weigert sich, qualvolle Leben-Tiertransporte in Drittländer zu verbieten.
  • In Deutschland dürfen im 21. Jahrhundert kleine Ferkel weiterhin ohne Betäubung kastriert werden.

Derartige Entscheidungen widersprechen jedem ethischen und moralischen Anspruch. Tiere fühlen. Sie sind empfindungsfähige Mitgeschöpfe und haben ein Recht auf ein Leben ohne Schmerz, Angst und Qual. Die Entwicklung in der agrarindustriellen Landwirtschaft hat den Begriff „Nutztier" hervorgebracht.

In der Milchproduktion muss die Kuh jedes Jahr ein Kälbchen zur Welt bringen, von dem sie am Tag der Geburt getrennt wird. Das Bullenkälbchen ist Ausschussware. Es wird auf Spaltböden gemästet, um dann oft nach langen Transportstrecken - häufig bis in den Orient! - geschlachtet oder geschächtet zu werden (siehe auch „Durstige Kälber“ unter arte.tv oder „Geheimsache Tiertransporte“ unter zdf.de).

Noch immer werden Millarden frisch geschlüpfter Hähnchen geschreddert. Noch immer wird die Zuchtsau in enge Kastenstände eingepfercht, wo sie bewegungsunfähig ihre Ferkel säugen muss. Und noch immer erleiden mehr als 10% aller Schlachttiere den Tod bei vollem Bewusstsein.

Wir mussten in den vergangenen Wochen Bilder mit ansehen, die auch unser Recht auf Unversehrtheit missachten. Aus zwei deutschen Schlachthöfen wurden geheim gefilmte Bilder veröffentlicht, die Quälereien zeigen, die nicht in Worte zu fassen sind, und die wir niemals wieder vergessen werden, die viele von uns in den Nächten nicht schlafen lassen.

Und wir wissen, dass dieses Filmmaterial repräsentativ für alle Schlachthöfe ist. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 745 Millionen Tiere geschlachtet (das sind 23 pro Sekunde!) - im Akkord.

Unser System ist krank, es kann so nicht weitergehen. Und die Politik ist für diese Fehlentwicklung mit verantwortlich. Wir bitten Sie, hier kraft Ihres Amtes Einfluss zu nehmen.

Für ein persönliches Gespräch stehen wir zur Verfügung und würden uns sehr über ein entsprechendes Angebot freuen.

In der Hoffnung, in einer Aussprache Möglichkeiten zu einer Umkehr zu finden, aber auch den erlittenen Vertrauensverlust in die Politik und die Politiker eventuell rehabilitieren zu können, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Marianne Rautenberg und 53 Mitunterzeichner

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25.04.2019

Antwort des Bundespräsidialamtes:

Sehr geehrte Frau Rautenberg,

der Chef des Bundeskanzleramtes, Herr Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun, hat mich gebeten, Ihnen den Eingang Ihrer E-Mail vom 17. April 2019 zu bestätigen und Ihnen zu antworten.

Ihre Ausführungen wurden aufmerksam zur Kenntnis genommen. Dazu möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Wie Sie sicher wissen, ist der Bundespräsident ein eigenständiges Verfassungsorgan (und gehört damit nicht zur Bundesregierung). Ob der verfassungsmäßig garantierten Unabhängigkeit der einzelnen Verfassungsorgane ist es nicht möglich, von hier aus auf Ihr beim Bundespräsidenten vorgetragenes Anliegen Einfluss zu nehmen.

Ferner möchte ich bemerken, dass die Bundesministerinnen und Bundesminister an die Richtlinien der Bundeskanzlerin gebunden sind, jedoch ihren jeweiligen Geschäftsbereich selbstständig und in eigener Verantwortung führen (sog. Ressortprinzip).

Der Chef des Bundeskanzleramtes vertraut auf Ihr Verständnis, dass er aus den vorgenannten Gründen der mit Ihrer E-Mail gegebenenfalls verbundenen Erwartung daher nicht entsprechen kann.

Abschließend dürfen Sie versichert sein, dass sowohl die Bundeskanzlerin als auch der Chef des Bundeskanzleramtes den Meinungs- und Willensäußerungen der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf diesem Weg an sie wenden, große Aufmerksamkeit widmen. Alle im Bundeskanzleramt eingehenden Zuschriften werden stets sorgfältig bearbeitet und - sofern politische Themen angesprochen sind - werden diese soweit wie möglich in die Arbeit des Bundeskanzleramtes eingebracht.

Mit freundlichen Grüßen

Reichert, Bundeskanzleramt, 11012 Berlin


20. Oktober 2018

zur Katzen-Kastrationsverordnung:

Augustdorf hat in der vergangenen Woche für die Kastrationsverordnung gestimmt. Stephanie Elsner war vor Ort, sie hat auch am Samstag einen Leserbrief dazu veröffentlicht. Bürgermeister Dr. Wulf hat angekündigt, dass er den Ratsbeschluss wahrscheinlich beanstanden wird - das wäre ohne jeden Sinn und ohne Verstand.

Wir verfolgen die Angelegenheit weiter.


26. Oktober 2018

Politik tritt erneut Ethik mit Füßen

Ferkel

Die Leiden der sogenannten "Nutztiere" ( schon allein der Begriff ist absurd) sind kaum mit Worten zu beschreiben.
Deutschland gilt als “Schweineland”, so wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 58 Millionen Schweine geschlachtet.
Obwohl der Tierschutz im Grundgesetz steht ( Staatsziel Tierschutz ) wird dieses nicht auf die “Ware Nutztier” angewandt. Die Ferkel kommen meist in sogenannten Kastenständen zur Welt, das Muttertier ist darin so eingepfercht, dass sie sich nicht drehen und wenden kann. -Nach wenigen Tagen werden die kleinen Ferkel kastriert: Ohne Betäubung!

Um dieser Quälerei zu beenden, erließ die Politik 2013 ein Gesetz, demzufolge ab 2019 die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung verboten ist.
Es gingen 5 Jahre ins Land und der einflussreichen Agrar- und Landwirtschaftslobby fiel in diesem Sommer ein, dass sie ihre “Schularbeiten nicht gemacht hat”. Die Schweinezüchter in Deutschland waren auf die Umsetzung des Gesetzes nicht vorbereitet.

So wurde der Bundesrat angerufen, um auf diesem Wege eine Fristverlängerung des betäubungslosen Kastrieren zu erreichen.
Dank der Kampagnen von Tierschutz-und Umwelt-verbänden stimmte der Bundesrat im September dieses Jahres gegen eine Verlängerung der Ferkelqual.

Damit gab sich besagte Lobby nicht zufrieden... In einer Nacht- und Nebelaktion wurde entsprechend Einfluss genommen und die Verhandler der Groko ließen sich vor den Karren der Lobbyisten spannen.
Der Bundestag soll nun über eine weitere Fristverlängerung abstimmen.
Dieser Vorgang ist einmalig und beweist, dass wir nicht in einer Demokratie sondern in einer Lobbykratie leben. Der Bundesrat als Gremium wird missachtet und die Politiker des Bundestages sollen nun für die Interessen einer mächtigen Lobby stimmen, nämlich für eine weitere Fristverlängerung des betäubungslosen Kastrierens von Ferkeln.

Die Tierschutzverbände werden diese ungeheuerlichen Vorgang transparent machen und von der Politik eine ethisch einwandfreie Entscheidung fordern.

Der Vorstand.

Ferkel Ferkel

14.02.2021:
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